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Meine Pferde


Baukje
(Friese) Doeke x Lammert 1992-2015
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Am 25. Februar 2015 hat mich mein "Popo-Zuhause-Pferd" für immer verlassen. Ich vermisse sie sehr und sie wird immer ein Platz in meinem Herzen haben.
Baukje trat im Jahr 2000 in mein Leben. Damals hatte sie bereits 4 Fohlen das Leben geschenkt, ein 5. folgte. Ihr Leben begann als Zuchtstute und Kutschpferd, erst als sie achtjährig aus den Niederlanden nach Deutschland verkauft wurde, begann ihre Reitpferdekarriere.
Baukje war sehr temperamentvoll, arbeitswillig und intelligent, bisweilen jedoch auch reichlich eigenwillig. Sie hat eigentlich immer ihr bestes gegeben, teilweise leider auch ungeachtet der konträren Anweisungen von Frauchen.
Sie verfügte über ein breites Repertoire, das von der Piaffe bis hin zu Beißen auf Kommando reichte. Bis zuletzt hat sie mich als Handpferd ins Gelände begleitet und mit ihren Zirkustricks von jedem verfügbaren Zweibeiner Leckerlies erpresst.
Ich möchte keinen Tag unserer fast 15 gemeinsamen Jahre missen und bin sehr dankbar, dass "(Ra)baukje" mein Leben bereichert hat!


Atse
(Friese) Thomas x Namen *2000
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Als Baukje so langsam in die Jahre kam, begann ich nach einem Nachwuchspferd zu suchen. Wenig erfolgreich und irgendwann auch ziemlich entnervt beschloss ich, die Suche einzustellen und darauf zu warten, dass ein Pferd vom Himmel fällt ... ein Tag später fiel "Atse".
Es kam, wie es kommen musste, nachdem ich nie einen Friesen wollte, konnte ich 2009 schließlich den zweiten Vertreter dieser Rasse mein Eigen nennen - wobei die Charaktäre gegensätzlicher nicht hätten sein können. Das Wort "energieeffizient" beschreibt Atse am besten. Dabei ist er hochsensibel und eher introvertiert. Leider ist er auch nicht ganz gesund, was die Arbeit mit ihm noch zusätzlich anspruchsvoll gestaltet – selbst wenn man seine Achillessehne erkannt hat: Lob, Leckerlies und ganz viel Bewunderung.
Ich habe irgendwann beschlossen, mein friesisches Energiesparmodell als persönliche Herausforderung zu sehen. Atse läutert meinen Ehrgeiz und zwingt mich an meiner inneren wie äußeren Balance zu arbeiten. Er erdet mich regelmäßig und gründlich!
Mittlerweile haben wir uns dennoch sehr gut zusammen gerauft und ich möchte ihn nicht mehr missen! Nicht zuletzt aus motivatorischen Gründen machen wir neben der Dressurarbeit ganz viele andere spannende Dinge. Zirkus, Freiarbeit, Langzügel, Damensattel oder auch mehrtägige Wanderritte. Er hat sogar schwere Lektionen wie die Piaffe oder erste Passagetritte gelernt und zeigt einen eindrucksvollen spanischen Schritt.


Fabiola
(Lusitano) Ortega von Novilheiro x Ladino *2010
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Etwa ein halbes Jahr nach Baukjes Tod habe ich wieder mit der Suche nach einem Nachwuchspferd begonnen. Und diesmal habe ich erstaunlicherweise auch genau das gefunden, was ich schon immer haben wollte. Lola ist sozusagen mein erstes „Wunschkind“.
Mein kleiner Kampf-Clown kam Anfang November 2015 endlich nach Deutschland. Aus dem etwas verhuschten grauen Mäuschen wurde überraschend schnell eine apfelschimmellige Rotzgöre. Überschäumendes Temperament gepaart mit enormem Arbeitswillen, kecker Intelligenz und einer recht ausgeprägten eigenen Meinung machen die Arbeit mit ihr durchaus anspruchsvoll. Da in ihrem Körper das Herz eines noblen Lusitanos mit der Seele eines frechdreisten Ponys zu kämpfen scheint, ist es zumeist aber auch ganz schön witzig.

Ich bewundere Lolas Mut und Kampfgeist und genieße ihre Menschenbezogengenheit und Gelehrigkeit. Im Gelände war sie von Anfang an sehr souverän, zunächst als Handpferd, später auch auf kleinen Wanderritten. Die dressurmäßige Grundausbildung wurde im vergangenen Jahr durch diverse Wachstumsschübe immer wieder unterbrochen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Lolas Entwicklung. Vor allem bin ich aber sehr gespannt, wo unser gemeinsamer Weg noch hin führt. Dank Atses fleißiger Vorarbeit sehe ich dem aber recht entspannt und ohne zuviel Ehrgeiz entgegen.